Latest news

Frankenstein ist nach einer sehr schönen Spielstrecke abgespielt (leider), nun widme ich mich erneut der Salzburger Spielleitung, und der Unterstützung toller Kolleg*innen wie Dora Schneider, Azelia Opak oder Alexandru Weinberger-Bara, die an der Salzach bald inszenieren. Außerdem habe ich gerade erfahren, dass mein Jubiläumsstück Hieronymus Bosch von 2016 sowie Nero – Er wollte doch nur spielen von 2022 gerade ins Bulgarische übersetzt worden sind. Europäische Überraschungen…

Frankenstein est fini (hélas), après une très belle série, désormais je me consacre à la dramaturgie pour de talentueu*ses collègues comme Dora Schneider, Azelia Opak ou Alexandru Weinberger-Bara, qui travaillent cette saison à Salzbourg. Je viens par ailleurs d’apprendre que mes pièces sur Hieronymus Bosch (2016) et Néron (2022) viennent d’être traduites en bulgare. Les voies de l’Europe sont pleines de surprises…


WAS WAR / PRODUCTIONS PASSÉES:

FRANKENSTEIN

von Jérôme Junod nach Mary Shelley (Uraufführung)

(Foto Jan Friese)


“Jérôme Junod hat Shelleys Roman eingedampft zu einem beeindruckenden Theaterabend. Mit seiner Bühnenadaption gelang ihm eine dichte und spannende Erzählung, die Strukturen des Romans frei nachbildend und konzentriert offen legend.” (Drehpunkt Kultur)

“Der Abend lässt die Frage nach Schuld von Schöpfer und Geschöpf offen – in Zeiten unversöhnlicher Weltanschauungen eine Wohltat.” (Salzburger Nachrichten)

“Es gelingt Jérôme Junod, das als Briefroman konzipierte Geschehen persistent im Auge des Publikums zu halten. Alles scheint sich zur gleichen Zeit zu entfalten und wird selbst für Unbedarfte als modernes, gut verdauliches Schauspiel mit spannender Tiefe greifbar.” (Whatisawfromthecheapseats)

“Junods „Frankenstein“-Interpretation setzt an erster Stelle nicht auf Horror-Effekte und die Erzeugung von Gänsehaut. Vielmehr beeindruckt diese durch ein fein herausgearbeitetes Psychogramm eines Außenseiters, dessen größtes Manko seine Einsamkeit ist, die er durch Rachegefühle zu sublimieren versucht und dadurch zum Massenmörder wird. Ein gelungener Theaterabend in einem Herbst, in dem es weltgeschichtlich leider nur so von Monstern wimmelt.” (European cultural news)

Mit Antony Connor, Wolfgang Kandler, Hussam Nimr, Magdalena Oettl, Olaf Salzer, Petra Staduan und Paul Andre Worms

Regie: Jérôme Junod
Bühne: Isabel Graf
Kostüme: Antoaneta Stereva
Musik: Bernhard Eder
Licht: Marcel Busá
Dramaturgie: Tabea Baumann
Assistenz: Liesa Refflinghaus

Premiere am 17. September 2022, Schauspielhaus Salzburg (AT)

Trailer


NERO – Er wollte doch nur spielen

von Jérôme Junod (Uraufführung)

(Daniela Matejschek)

Der schillerndste Kaiser der römischen Geschichte lässt bis heute keinen kalt: Künstlernatur, Philosophenschüler, Brandstifter, Mutter- und Gattinenmörder, Christenverfolger, Stadterneuerer, viel wurde über Nero erzählt und kolportiert. Die Sommerspiele Melk wagen sich an die brenzlige Materie und ich lasse meiner Vorliebe für dysfunktionale Machtverhältnisse und Philosophen in der Krise freien Lauf ..

Mit Maxi Blaha, Claudia Carus, Kajetan Dick, Julia Jelinek, Thomas Kamper, Benjamin Kornfeld, Sebastian Pass und Sophie Prusa

Regie: Alexander Hauer
Bühne: Daniel Sommergruber
Kostüme: Julia Klug
Musik: Jakob Kammerer
Maske: Beate Lentsch-Bayer
Dramaturgie: Olivia Scarr

Premiere am 15. Juni 2022, Sommerspiele Melk (AT)


ARTUS, LETZTE SCHLACHT

von Jérôme Junod

(Foto Jan Friese)

Die Geschichte eines Königs, der nichts dafür tat, auf den Thron zu steigen, und in einer kriegerischen Welt versucht, das Richtige zu machen – Scheitern inklusive. Ein Stückauftrag vom Schauspielhaus Salzburg.

“Jérôme Junod hat Humor.” (Nachtkritik)

“Langweilig war’s nicht.” (BR 24)

“Diese humorvolle, optisch und sprachlich ganz außerordentliche Inszenierung habe ich wirklich genossen. Ein großartiger Theaterabend, den man sich nicht entgehen lassen sollte.” (Dorfzeitung)

Trailer


DANTONS TOD

von Georg Büchner

Büchners epochale Auseinandersetzung mit Revolution, Verantwortung, Tugendterror und den letzten Dingen als jenseitiges Kammerspiel für vier grandiose Schauspielerinnen.

(Foto Andrea Klem)

«Kann so eine Quote gut gehen? Ja. Das Premierenpublikum applaudierte minutenlang. Zurecht.»  (Die Presse)

«Dantons Tod. Narren, Schurken, Engel‘ (…) ist alles andere als ein alter Zopf. Es stellt die immer aktuellen Fragen nach Idealen, Menschlichkeit, nach Macht und Rivalität und ist dennoch imstande, starke Emotionen auszulösen. Ein ‚must-see‘ in den Kasematten in Wiener Neustadt.» (European Cultural News)

«Die Inszenierung besticht durch die Präsenz der Schauspielerinnen, ausgefallene Licht-Technik und die ungewöhnliche Inszenierung mit vier Frauen. Fazit: Packende Neuinterpretation eines Klassikers – mit vier Frauen in allen Rollen.» (NÖN)

Mit Nina C. Gabriel, Judith Richter, Petra Staduan und Isabella Wolf

Regie: Jérôme Junod & Anna Maria Krassnigg
Raum: Andreas Lungenschmid
Kostüm: Antoaneta Stereva
Musik: Christian Mair
Lichtdesign: Lukas Kaltenbäck
Maske: Henriette Zwölfer
Bühnenmeister: Christoph Wölflingseder
Abendspielleitung: Marie-Therese Handle-Pfeiffer
Dramaturgie: Marie-Therese Handle-Pfeiffer

Premiere am 17. September 2021, Kasematten Wiener Neustadt (AT)


HERR GRILLPARZER FASST SICH EIN HERZ UND FÄHRT
MIT EINEM DONAUDAMPFER ANS SCHWARZE MEER

von Erwin Riess

(Foto Ludwig Drahosch)

Die humorvolle Annäherungsgeschichte zwischen dem schroffen Nationaldichter und der aufmüpfigen ungarischen Stewardeß, beide auf der Flucht vor einer unerträglichen Umwelt, wurde schon 2015 in Wien und 2016 in Reichenau als musikalische Einrichtung gezeigt. Im Rahmen von “Szene Österreich” und pünktlich zum Grillparzer-Jubiläum zeigen wir das wunderbare Stück in Wiener Neustadt.

“Ein charmant ungleiches Liebestasten, schwelgerisch am Klavier begleitet und stimmig in sich. (…) Da wird manche Stelle gesucht, und Requisiten bleiben der Imagination überlassen. Der Kniff macht wach.” (Der Standard)

“Die zernudelten Skripte in den Händen der Akteure verleihen der kleinen, feinen Nachmittagsvorstellung einen zusätzlichen Charme.” (Falter)

“Wer sich diese Aufführung entgehen lässt, ist selbst schuld!” (European Cultural News)

Mit Saskia Klar und Hort Schily
Am Klavier: Raphaela Schober

Einrichtung: Jérôme Junod
Ausstattung: Lydia Hofmann
Lichtdesign: Lukas Kaltenbäck

Mit freundlicher Genehmigung von Thomas Sessler Verlag, Wien.


AUSSERDEM / MAIS ENCORE:

QU’EST-CE QUE LA DRAMATURGIE?

Après des années passés à expliquer ce que font les dramaturges au théâtre (en particulier germanophone), j’ai conçu et scénarisé une petite vidéo explicative réalisée par la formidable Liliana Dias et incarnée par l’excellent Mathieu Ziegler, avec le concours de collègues admirables.

Mit deutschen und englischen Untertiteln.

Le lien ici.