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Nach einer regiereichen Saison 17-18 mit Hieronymus Bosch in Wien, Tell in Biel Solothurn und Am Vorabend am Thalhof kommt nun eine Schreibtischphase: ein Opernlibretto für Wien und ein Auftragsstück für Salzburg beschäftigen mich im Herbst, und im Dezember kommt die Uraufführung eines Kinderstücks in Wien.

Après une saison 17-18 surtout occupée par la mise en scène (Hieronymus Bosch à Vienne, Tellà Bienne et Soleure et Am Vorabend au Thalhof à Reichenau), l’automne sera consacré à l’écriture: un livret d’opéra pour Vienne et une commande pour Salzbourg m’attendent, et une pièce pour enfants sera créée en décembre à Vienne.

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Letzte Inszenierungen:

TELL

nach Friedrich Schiller von Daniela Janjic / de Daniela Janjic d’après Friedrich Schiller

“Schiller auf französisch – wie angenehm. (…) Es fügt sich die kühne Komposition gut.” (Nachtkritik)

“Ein überzeugender Abschluss der Spielzeit.” (Der Bund)

“Die Unbefangenheit des jungen Ensembles nimmt dem Stoff die Schwere. Und das fand das Premieren-Publikum toll.” (SRF)

“Die Autorin Daniela Janjic hat das Original zur grossen Genugtuung vieler Zuschauer zerpflückt, gekürzt (selbstredend) und ganz buchstäblich ins Unterhaltungszeitalter überführt, nicht ohne dem Freiheitskampf auf der Textebene ein ausgedehntes Bad im Jetzt zu gönnen.” (Bieler Tagblatt)

“Cette version de «Tell» oscille constamment entre petite et grande Histoire, pensée locale et globale, locus interne et externe.” (Le journal du Jura)

“Die Auseinandersetzung der jungen Menschen mit den ganz hervorragend umgesetzten Szenen aus «Wilhelm Tell» ist lebhaft und differenziert. (…) Die Inszenierung von Jérôme Junod, wechselt den Perspektivenwechsel elegant  und überzeugt mit gelungenen, erfrischenden Einfällen. (…) Mehrsprachig, generationenübergreifend, augenzwinkernd – doch immer hart am Stoff, am Mythos bleibend: «Tell» ist ein Spektakel, das zu denken gibt.” (Solothurner Zeitung)

“Un adattamento intelligente che rende molto più spedita l’azione di Guglielmo Tell, la modernizza pur conservando però i momenti tipici che conosciamo tutti… (RSI)

Trailer

Heutige Fragen an ein Schweizer Urmythos: gemeinsam mit jungen Erwachsenen aus Biel und dem Ensemble des TOBS begegnen wir Identität, Utopie und Schweizertum in Zeiten von Umbruch und neuen gesellschaftlichen Herausforderungen…
Questions d’aujourd’hui à un mythe fondateur suisse: avec de jeunes adultes de Bienne et l’ensemble du TOBS, nous abordons les problématiques de l’identité, de l’utopie et de la “suissitude” dans une époque pleine de mutations et de nouveaux défis sociaux…

Mit / avec:  Günter Baumann, Emilia Catalfamo, Vincent Fontannaz, Barbara Grimm, Tom Kramer, Jens Ole Schmieder, Tatjana Sebben, Atina Tabé, Raphaël Tschudi
sowie / ainsi que Vera Bolliger, Nadine Bourban, Manuel Djurovic, Pajtime Dodaj, Beqir Fetahi, Fabiola Filippopulus, Fiona Fankhauser, Heston Graber, Asso Husseini, Martina Inniger, Melani Kostadinova, Antonia Laubscher, Gino Roesselet, Eva Schneider, Aline Schüpbach, Paul Wongprakon & Jessica Woodtli

Regie / Mise en scène: Jérôme Junod
Training Junge Erwachsene / Training des jeunes adultes: Isabelle Freymond
Choreographie / Chorégraphie: Marc “Slim” Ugolini
Musik / Musique: Christoph Brunner
Bühne / Décor: Nathalie Lutz
Kostüm / Costumes: Anna von Zerboni
Dramaturgie: Margrit Sengebusch
Assistenz / Assistanat: Luca Vincenzi
Hospitanz / Stagiaire: Nora Maritz
Produktionsleitung: Franziska Ruoss

Premiere am 9. Mai 2018
Theater Biel Solothurn, Schweiz

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AM VORABEND

von Marie von Ebner-Eschenbach und Theodora Bauer

“Theodora Bauers Einakter führt vergnüglich als auch klug in eine Polizeistube. (…) Bauer dosiert toll zwischen Komik und Hintersinn.” (Der Standard)

“Das feine Konzept korrespondierender Stücke scheitert aus einem überraschendem Grund: Es funktioniert zu gut.” (Falter)

“Gute Situationskomik mit dem ernsten Hintergrund (…) Großer Spaß und viele kluge Lebensweisheiten der Gräfin!” (Silvia Matras)

Das tägliche Leben, nach Marie von Ebner-Eschenbachs Novelle, erzählt vom vorerst unerklärlichen Selbstmord einer Frau, deren gesellschaftlicher Status einwandfrei war – doch die Familie selbst erweist sich als Quelle des Übels. Am Vorabend ist eine zeitgenössische Paraphrase von Theodora Bauer über Ehehass in hohen Kreisen, eine schwarze Komödie im ländlichen Kommissariat.

Regie: Jérôme Junod
Mit: Daniel F. Kamen, Martin Schwanda, Petra Staduan, Doina Weber
Bühne: Lydia Hofmann
Kostüm: Antoaneta Stereva
Musik: Christian Mair
Dramaturgische Begleitung: Karl Baratta
Dramaturgie Programmheft: Jérôme Junod
Regieassistenz: Marie-Therese Handle
Bühnentechnik: Christoph Wölflingseder

Premiere am 9. August 2018
Thalhof wortwiege, Reichenau an der Rax, Österreich

 

 

 

 

Geschriebenes:

 

ELSAS TRAUM – Eine Insektenodyssee (UA)

von Jérôme Junod

Elsa reicht’s. Als Tochter der Bienenkönigin soll sie eines Tages den Bienenstock übernehmen. Aber das Leben muss doch noch viel mehr zu bieten haben, oder nicht? Sie möchte viel lieber singen und tanzen, wie ihr Idol Ricky Butterfly, der Schönste unter den Schmetterlingen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, Hummel Uschi, reißt sie von zu Hause aus. Sie will Ricky Butterfly finden und ein Schmetterling werden. Das Abenteuer beginnt. Eine Reise durch Lebenentwürfe, Arbeitswelten und Selbstbestimmung.

Regie: Simon Dworaczek
Mit: Jeanne-Marie Bertram, Magdalena Mair, Johanna Prosl, Michaela Schausberger und Ricky Butterfly
Ausstattung: Dimitrij Muraschov
Choreographie: Lina Hufnagl
Musik: Jörg Reissner
Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag

Premiere am 16. Dezember 2018, 19.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 17., 18., 19. und 20.12., und Mai 2019
Dschungel Wien, Österreich